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Geschichte

Der Weg zum Großflughafen war mühsam und seteinig. Die Freunde von Tempelhof konnten zwar 500.000 Menschen mobilisieren, doch das vorgeschriebene Quorum wurde dennoch knapp verfehlt. Tempelhof wurde wie geplant geschlossen und der neue Großflughafen Berlin Brandenburg International, kurz BER, wird gebaut. Doch der Weg zu der Eröffnung im Jahr 2012 ist steinig. Die Leipziger Bundesrichter untersagten den ursprünglichen Plan eines 24-Stundenbetriebs. Dieses Urteil bildete die Grundlage für ein neues Modell: Nächtliche Flüge wurden nur ausnahmsweise in den Randzeiten erlaubt. Dass bedeutetet, dass zwischen 22 Uhr und Mitternacht sowie 5 bis 6 Uhr Flüge eingeschränkt möglich sein sollen. Den Anwohnern und Anrainergemeinden war dies jedoch nicht genug und sie versuchten ein komplettes Nachtflugverbot durchzusetzen, scheiterten damit jedoch vor den Leipziger Bundesverwaltungsrichtern. Als dies geklärt war, machte die Befürchtung die Runde, dass BER kein Drehkreuz zwischen Osten und Westen werden würde, sondern ein Zentrum für Billigflieger. Dies wäre an sich nicht tragisch, doch wenn diese Sparte mit der gleichen Geschwindigkeit weiter wächst, wie bisher, dauert es nur wenige Jahre, bis Berlin Brandenburg International an die Grenzen seiner Kapazitäten stößt. Kleine Maschinen müssten dann woanders landen. Diese könnten zwar von kleinen Flughäfen im Brandenburger Umland wie Finow oder Schönhagen übernommen werden, aber dadurch würde die damit verbundene Blamage für den BER lediglich kaschiert.

Berlin Brandenburg Airport

"Ein Großflughafen für Berlin", oder "Aus drei mach eins!" Bei Berlins wechselvoller Geschichte ist es nicht verwunderlich, dass sich der Luftverkehr nicht, wie in anderen Städten auf einen Großflughafen konzentriert, sondern auf drei Flughäfen verteilt. Nach der Wiedervereinigung wurde jedoch beschlossen, dass die deutsche Hauptstadt einen Airport erhält, der ihrer würdig ist: einen Großflughafen, der die Flugbewegungen von Tegel, Tempelhof und Schönefeld bündelt und der sich zu einem Drehkreuz zwischen Ost und West entwickelt. Schönefeld sollte zu dem Flughafen Berlin Brandenburg International, kurz BER, ausgebaut werden. Die dafür nötige Schließung von Tegel und Tempelhof wurde in die Betriebsgenehmigung von BER geschrieben. Damit sollte die Befürchtung, dass das Projekt eines Großflughafens durch die Existenz zwei weiterer, mit ihm konkurrierenden Flughäfen zum Scheitern verurteilt ist, ausgeräumt werden. Dieser Plan wurde 1996 gefasst und durch richterliche Urteile untermauert. Doch gegen die geplante Schließung des symbolträchtigen Flughafens in Jahr 2008 formierte sich Widerstand: In Tempelhof landeten während der Berliner Blockade die sogenannten Rosinenbomber und gewährleisteten dadurch die Versorgung der abgeschotteten Stadt.

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