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Zum Nachdenken

Rund um Schönefeld leben über 100.000 Menschen. 100.000 Menschen die das Recht auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit und körperliche Unversehrtheit haben (Grundgesetz Artikel 2). Ein vielgehörtes Argument für einen Flughafen in Schönefeld ist, dass er ausserhalb der Stadt liegt. Ist ein ausserstädtischer Flughafen ein ausserstädtischer Flughafen, weil er wenige Meter vor der Stadtgrenze liegt? Weltweit wird kein neuer Flughafen dieser Dimension in ein so dicht besiedeltes Gebiet hineingeplant geschweigedenn gebaut. Vor der Standortwahl wurde ein 25 Mio Euro teures, vergleichendes Raumordnungsverfahren veranlaßt. Ergebnis: Unter allen Standorten wurde nur Schönefeld als nicht geeignet bewertet. Nicht einmal als bedingt geeignet! Die Privatisierungsverträge sahen vor, daß dem Betreiber eine Jahresrendite von 15% auf das eingesetzte Kapital garantiert wird. Über 95% aller Flugzeugabstürze ereignen sich unmittelbar nach dem Start oder vor der Landung. Wirtschaftlich kann ein Flughafen dieser Grösse nur mit uneingeschränkten Nachtflugbetrieb betrieben werden. Und leider ist genau dies auch vorgesehen. "Angenehme Träume". Die Einflugschneise führt über das Gebiet des Müggelsees und zufliessenden Gewässern, also über eines der Trinkwasserreservoire der Stadt. Neben kostbarem Trinkwasser, befinden sich zahlreiche Gashauptleitungen direkt im Einfluggebiet. Tausende von Privatgrundbesitzern werden schleichend teilenteignet, denn der Wert Ihrer Grundstücke sinkt. Versprochene Werterhöhungen und Vergleiche mit anderen Flughafenregionen erscheinen utopisch, da es sich um Siedlungsgebiet und nicht um Industrieflächen handelt. Unzureichende Ausbaumöglichkeiten der Infrastruktur. Ein Beispiel: Mit einer Anbindung an das Schienennetz der Bahn, wird auch die Frequentierung der Strecke Schöneweide - Königs Wusterhausen stark erhöht. Diese Strecke ist auf einem längeren Abschnitt nur durch Bahnübergänge passierbar. Die Folge ist eine, unzureichende Verbindung der Ost- und Westteile der Gemeinden Eichwalde, Zeuthen und Wildau. Resultierend aus kürzeren Schrankenöffnungszeiten ergibt sich mit einer neuen EU-Regelung, die Halbschranken untesagt, eine Unzureichende Notfallversorgung der Anwohner.

Berlin Brandenburg Airport

"Ein Großflughafen für Berlin", oder "Aus drei mach eins!" Bei Berlins wechselvoller Geschichte ist es nicht verwunderlich, dass sich der Luftverkehr nicht, wie in anderen Städten auf einen Großflughafen konzentriert, sondern auf drei Flughäfen verteilt. Nach der Wiedervereinigung wurde jedoch beschlossen, dass die deutsche Hauptstadt einen Airport erhält, der ihrer würdig ist: einen Großflughafen, der die Flugbewegungen von Tegel, Tempelhof und Schönefeld bündelt und der sich zu einem Drehkreuz zwischen Ost und West entwickelt. Schönefeld sollte zu dem Flughafen Berlin Brandenburg International, kurz BER, ausgebaut werden. Die dafür nötige Schließung von Tegel und Tempelhof wurde in die Betriebsgenehmigung von BER geschrieben. Damit sollte die Befürchtung, dass das Projekt eines Großflughafens durch die Existenz zwei weiterer, mit ihm konkurrierenden Flughäfen zum Scheitern verurteilt ist, ausgeräumt werden. Dieser Plan wurde 1996 gefasst und durch richterliche Urteile untermauert. Doch gegen die geplante Schließung des symbolträchtigen Flughafens in Jahr 2008 formierte sich Widerstand: In Tempelhof landeten während der Berliner Blockade die sogenannten Rosinenbomber und gewährleisteten dadurch die Versorgung der abgeschotteten Stadt.

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